Jahresbericht 2018

Vorweg: Ich möchte hier lediglich einen Diskussionsansatz schaffen. Ich spreche auf meiner gesamten Homepage keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen aus. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Bitte beachtet dazu auch meinen rechtlichen Hinweis nach WPHG am Ende der Seite bzw. in meinem Impressum.

Ich möchte heute auf das abwechslungsreiche Jahr 2018 zurückblicken. Nachdem es am Aktienmarkt lange bergauf ging, kam es im letzten Quartal 2018 bei allen großen Indizes zu größeren Rückgängen. So hat z. B. der DAX von seinem All-Time-High etwa 22 % verloren, der S&P 500 ca. 14 % und der EURO STOXX 500 gut 18 %. Ich werde im Folgenden wieder auf jede von mir im Jahr 2018 gekaufte und verkaufte Position in meinem Portfolio eingehen.

Eine wichtige Anmerkung noch vorweg: Bei sämtlichen Bewertungen ist natürlich die jeweilige Landeswährung ausschlaggebend für mich, ob ein Unternehmen günstig oder teuer bewertet ist. Da ich allerdings nur meine Einkaufspreise in Euro habe, werde ich hier meistens nur diese angeben.


Positionen

Unilever

Unilever gehört zu den ganz großen Nahrungsmittelkonzernen der Welt. Außerdem bieten sie auch Reinigungs- und Putzmittel sowie Hygiene- und Kosmetikartikel an. Aufgrund ihrer riesigen Produktpalette gibt es wohl kaum jemanden, der nicht wenigstens eins ihrer Produkte kennt. Dazu gehören z. B. Ben & Jerry’s, BiFi, Knorr, Langnese, Pfanni, Viss, Axe, Dove und vieles mehr.

Was mir an Unilever sehr gut gefällt ist der riesige Burggraben und der daraus resultierende sehr sichere Cash Flow, welcher auch zu einem verhältnismäßig großen Teil an die Aktionäre durch Dividende und Aktienrückkäufe weitergegeben wird.

 

Allerdings gibt es auch eine Entwicklung, welche mir weniger gefällt. Seit dem Übernahmeversuch Anfang 2017 von Kraft Heinz, von denen Berkshire Hathaway über ein Viertel der Anteile besitzt, wird mehr Geld für Aktienrückkäufe ausgegeben, als Unilever an Geld verdient. Es werden also immer mehr Schulden aufgenommen. Dieses Vorgehen werde ich natürlich weiter beobachten.

Nike und Nestle

Nach etwa einem Jahr und 3 Monaten verschwindet Nike mit einer erzielten Rendite von 16,1 % wieder aus meinem Depot. Wie im Jahresbericht 2016 geschrieben, habe ich Nike aus meiner Sicht zu einem fairen Preis erworben. Als ich im Februar 2018 allerdings auf Signet Jewelers (siehe nächsten Punkt) aufmerksam geworden bin, habe ich meine Nike-Anteile in Signet-Jewelers-Anteile umgeschichtet, da Signet Jewelers meiner Meinung nach deutlich unterbewertet ist.

 

Auch Nestle habe ich 2016 zu einem fairen und nicht günstigen Preis gekauft, weshalb ich auch diese Anteile verkauft und davon weitere Signet-Jewelers-Anteile (siehe nächsten Punkt) gekauft habe. Mit Nestle habe ich in knapp 2 Jahren (k)eine Rendite von 0,0 % erzielt.

Signet Jewelers

Signet Jewelers ist die weltgrößte Juwelierkette und ist vor allem in den USA und Großbritannien tätig. Schwerpunkt liegt hierbei auf Schmuck im mittleren und gehobenen Preissegment. Signet Jewelers ist in den letzten Jahren in schwierige Fahrwasser geraten, sodass der Kurs von 150 Dollar im Jahr 2015 auf etwa 32 Dollar Ende 2018 gefallen ist. Mein durchschnittlicher Einstiegskurs liegt bei umgerechnet etwa 43 Dollar.

 

 

Ein paar Beispiele, welche mir an Signet Jewelers sehr gut gefallen:

  • Die Branche: Viele Einzelhändler haben das Problem, dass immer mehr online gekauft wird. Schmuck im mittleren und gehobenen Preissegment hingegen möchten die meisten Käufer allerdings vor Ort anschauen und anprobieren. Somit sehe ich keine allzu große Gefahr durch den Onlinehandel (wie z. B. durch Amazon).
  • Das Management hat die Probleme erkannt und arbeitet an einer Umstrukturierung. So werden z. B. Filialen, welche sich in der direkten Umgebung von anderen eigenen Filialen befinden, geschlossen. Außerdem wurde das Kreditgeschäft bereits verkauft, sodass eine bessere Fokussierung auf das Kerngeschäft gelegt werden kann. Schmuck kann zwar weiterhin in Raten gekauft werden, dies wird aber nun über einen externen Dienstleister abgewickelt.
  • Das Management ist gezwungen, einen relativ großen Anteil an Aktien zu halten, weshalb dieses ein starkes Interesse an einer langfristig positiven Entwicklung des Unternehmens hat, genauso wie die übrigen Aktionäre.
  • Mit einer Eigenkapitalquote von etwa 40 % ist Signet Jewelers vernünftig aufgestellt. Dabei muss man allerdings beachten, dass etwa die Hälfte der gesamten Vermögenswerte aus Vorräten besteht. Dass dieser Anteil sehr hoch ist, ist natürlich logisch, da der teurer Schmuck in den Filialen ausliegen muss. Hier hoffe ich trotzdem, dass durch die Umstrukturierung dieser Anteil gesenkt werden kann, sodass mehr Kapital frei und bestenfalls zur Schuldentilgung genutzt wird.

     

Alibaba

Nach etwa einem Jahr und 3 Monaten habe ich meine Alibaba-Anteile mit einer Rendite von 85,5 % verkauft. Nach diesem enormen Anstieg in relativ kurzer Zeit erschien mir der Kurs eher etwas zu teuer, weshalb ich das Geld lieber in andere Firmen investiert habe.

British American Tobacco

Im 3. Quartal 2017 kaufte ich meine ersten Anteile an British American Tobacco für 56,72 Euro und stockte diese im 2. Quartal 2018 um fast 140 % auf, als der Kurs auf 42,87 Euro gefallen ist. Zum Jahresende lag der Kurs allerdings noch weit tiefer (28,84 Euro), sodass ich mit British American Tobacco zum 31.12.2018 einen Verlust von etwa 38 % eingefahren habe. Damit ist British American Tobacco meine bisher schwächste Unternehmensbeteiligung, wenn man den Kurs als Bewertungsmaßstab nimmt. Der extreme Kursverfall (ca. 55 % seit dem Hoch in 2017) kommt wohl hauptsächlich daher, weil die US-Gesundheitsbehörde FDA Menthol-Zigaretten verbieten will und zudem der Brexit vor der Tür steht. Da etwa ein Viertel des Gewinns von British American Tobacco mit Menthol-Zigaretten erzielt wird, hätte dies erheblichen Einfluss auf das Geschäft. Trotzdem halte ich das aktuelle Kursniveau eher als günstig und die Kursentwicklung als übertrieben, weshalb ich weiter an meinen Anteilen festhalte.

Campbell Soup

 

Der US-amerikanische Suppenhersteller Campbell Soup hat es gerade einmal sechs Monate in mein Depot geschafft, was für meine Verhältnisse äußerst kurz ist. Mit einer Nettorendite von 15,59 % in dieser Zeit kann ich allerdings mit der Ausbeute zufrieden sein. Da die Kurse von vielen anderen Unternehmen im Gegensatz zu Campbell Soup im 4. Quartal stark rückläufig waren, habe ich mich dazu entschlossen, das Kapital in ein aus meiner Sicht günstiger bewertetes Unternehmen zu investieren. Die Wahl fiel schließlich auf den Ausbau meiner bestehenden Covestro-Position (siehe weiter unten), wodurch der Werkstoffhersteller aus Leverkusen zu meiner größten Gewichtung in meinem Depot wurde.

Wells Fargo

Ich habe bereits im 4. Quartal 2016 meine ersten Anteile der US-amerikanischen Großbank gekauft (siehe meinen Jahresbericht 2016), welche ich bis heute halte. Im 3. Quartal dieses Jahrs vergrößerte ich diese Position um gut 150 %. Als dann der Kurs Ende Dezember unter 45 Dollar rutschte, habe ich ein weiteres Mal zugekauft, sodass zum 31.12.2018 Wells Fargo nach Covestro meine zweitgrößte Position im Depot wurde.

Starbucks und Synchrony Financial

Starbucks halte ich nach wie vor für ein Unternehmen mit einem großartigen Burggraben. Als ich die Anteile 2017 gekauft habe, bewertete ich den Kurs von Starbucks allerdings als fair und nicht als günstig (siehe Jahresbericht 2017). Aufgrund des Kursrückganges von Synchrony Financal, welche ich als weitaus günstiger bewerte, habe ich mich dazu entschlossen umzuschichten. Nachdem schon einige Zeit klar war, dass Walmart seinen Vertrag mit Synchrony Financial nicht verlängern wird und sich stattdessen mit Capital One einigen konnte, kam inzwischen noch hinzu, dass Walmart gegenüber Synchrony Financial einen Schadensersatzanspruch von 800 Millionen US-Dollar anstrebt. Dies hat den Kurs natürlich noch weiter gedrückt. Aber selbst wenn das Gericht Walmart Recht geben sollte, sehe ich Synchrony Financial weiterhin als günstig bewertet und gutes Investment an.

Novartis und Roche

Im Jahresbericht 2017 habe ich geschrieben, dass der Kauf von Roche-Anteilen zu dem damaligen Preis ein großer Fehler war. Da ich mich stetig weiterentwickle und auch im letzten Jahr viel über Unternehmensanalyse- und Unternehmensbewertung dazugelernt habe, kann ich heute sagen, dass ich weder Roche noch Novartis noch einmal zu den damaligen Marktbewertungen kaufen würde. Aus diesem Grund habe ich die Erlöse aus beiden Verkäufen in Covestro-Anteile (siehe nächsten Punkt) gesteckt. Mit Roche habe ich insgesamt einen Verlust von 11,86 % erzielt und mit Novartis einen Gewinn von 12,06 %.

Covestro

Neben Metro ist Covestro das zweite deutsche Unternehmen in meinem Portfolio zum 31.12.2018 und mit einem Anteil von 13,74 % die größte Position. Covestro besteht aus drei Segmenten:

  • Polyurethanes (Umsatzanteil ca. 51 %): Harter Polyurethanes-Schaumstoff zählt zu den besten Dämmstoffen und wird z. B. in Kühlgeräten und Gebäuden verwendet. Als Weichschaum findet man ihn z. B. in Matratzen, Autositzen und Polstermöbeln.
  • Polycarbonates (Umsatzanteil ca. 28 %): Polycarbonat ist ein Hightech-Kunstoff, welcher sehr robust und bruchfest und zugleich beliebig formbar und einfach verarbeitbar ist. Zu finden ist dieser z. B. in Autos, Smartphones, Laptops, Brillengläsern, Großdächern, medizinischen Geräten etc.

     

  • Coatings, Adhesives, Specialties (Umsatzanteil ca. 16 %): In diesem Segment ist der ganze Rest zu finden. Dazu gehören Vorprodukte für Kleb- und Dichtstoffe, aber auch Lacke und Beschichtungen aus Polyurethan-Rohstoffen, welche etwa in Autos, Brücken, Häusern, Böden und Möbeln benötigt werden. Zudem werden Materialien für Kosmetik, Textilien und Medizin in diesem Segment produziert.

Alle drei Bereiche waren in den letzten Jahren hoch profitabel. Zudem ist Covestro finanziell sehr gut aufgestellt (Stand 30.09.2018). Sie verfügen z. B. über eine Eigenkapitalquote von leicht über 50 %. Außerdem haben sie fast keine kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (76 Mio. Euro). Auch die langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1,17 Mrd. Euro werden zum einen über 70 % durch Cash gedeckt und zum anderen müssen davon 500 Mio. Euro erst im Jahr 2021 und weitere 500 Mio. Euro sogar erst im Jahr 2024 getilgt werden. Des Weiteren wurde allein in den ersten 9 Monaten im Jahr 2018 ein operativer Cashflow von 1,74 Mrd. Euro erwirtschaftet. Abzüglich 429 Mio. Euro für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bleiben immer noch 1,31 Mrd. Euro übrig. Mit diesen Einnahmen aus lediglich 9 Monaten hätte Covestro sämtliche Finanzverbindlichkeiten zurückzahlen können.

Neben der finanziellen Stabilität gefällt mir auch, wie die Gewinne verwendet werden. Zum einen wurden in letzter Zeit etwas Schulden abgebaut, aber auch weitere Investitionen getätigt. Die übrigen Mittel gingen zum Großteil in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an uns Aktionäre zurück. So wurde gerade erst ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen, welches die ausstehenden Aktien um etwa 10 % verringert hat. Ein neues Aktienprogramm soll wahrscheinlich dieses Jahr beginnen, muss aber vorher bei der Hauptversammlung beschlossen werden. Dies gilt allerdings als relativ sicher.

 

Da die Gewinne 2019 zurückgehen sollen, ist der Kurs der Covestro-Aktien von seinem Hoch bei ca. 95 Euro (Anfang 2018) um etwa 55 % zurückgegangen, sodass am 31.12.2018 lediglich 43 Euro übrig blieben. Mit einem durchschnittlichen Kaufkurs von 60,87 Euro bin ich sehr zufrieden, da ich dieses Niveau sogar bei einer Halbierung des Gewinnes als günstig ansehe.

Lenzing

Die österreichische Lenzing Gruppe ist Marktführer bei der Produktion von Cellulosefasern aus Holz. Das Wachstum liegt seit Jahren über dem Durchschnitt in der Branche. Zudem ist der Kundenstamm weltweit verteilt. Einen Großteil des für die Cellulosefasern benötigten Zellstoffs wird selbst produziert, wodurch eine geringere Abhängigkeit von Marktpreisen bei den benötigten Rohstoffen entsteht. Durch ein hohes technologisches Knowhow in der Faserproduktion können sie sich mit ihren Highend-Produkten (Spezialfasern) von der Konkurrenz absetzen und höhere Preise verlangen. Somit existiert auch eine geringere Abhängigkeit von den Marktpreisen der Standardfasern. Die Lenzing Gruppe ist seit Jahren profitabel, obwohl sie viel in Wachstum investieren. Mit einer Eigenkapitalquote von etwa 60 % und einer sehr niedrigen Nettoverschuldung sind sie zudem finanziell sehr stark aufgestellt. Der Free Cash Flow wird in Form von Dividende zu einem großen Teil an die Aktionäre weitergegeben. Durch einen starken langfristig orientierten Aktionär mit knapp über 50 % Anteilen ist der Vorstand gezwungen, sich ebenfalls auf die langfristige Entwicklung zu konzentrieren anstatt auf kurzfristige Boni. Da der Kurs im Oktober 2018 unter meinem ermittelten fairen Wert inkl. Sicherheitsmarge lag, habe ich schließlich für 81,28 Euro je Aktie zugeschlagen.

Walt Disney und Novo Nordisk

Mit einem Gewinn von 5,64 % bzw. 15,00 % sind auch Novo Nordisk und Walt Disney im Jahr 2018 nach einer jeweiligen Neubewertung aus meinem Depot geflogen. Den gesamten Erlös habe ich wiederum in Covestro und Lenzing investiert. Novo Nordisk und Walt Disney sind aus meiner Sicht trotzdem fantastische Unternehmen. Covestro und Lenzing sind allerdings aus meiner Meinung nach weitaus günstiger bewertet, weshalb mir die Verkäufe nicht schwerfielen.

Omnicom

Auch Omnicom habe ich im letzten Quartal 2018 aufgrund meiner neuen Bewertungsmethoden mit einem Gewinn von 5,24 % nach gut einem Jahr aussortiert. Schaut man sich den Free Cash Flow an, könnte man der Meinung sein, dass Omnicom sehr günstig bewertet ist. Betrachtet man allerdings zusätzlich die Kapitalstruktur, sieht man, dass die aktuelle Bewertung dafür bestenfalls fair ist. So standen zum 30.09.2018 den 11,5 Mrd. Dollar Umlaufvermögen etwa 13,3 Mrd. Dollar an kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber. Des Weiteren hatte Omnicom zu diesem Zeitpunkt ca. 4,4 Mrd. an langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Bei einem durchschnittlichen Free Cash Flow von etwa 1,6 Mrd. Dollar sah mir die Bewertung nicht mehr attraktiv genug aus, weshalb ich die Position konsequenterweise verkauft habe. Mit den erzielten Einnahmen habe ich meine Wells-Fargo-Position weiter ausgebaut.

 


Allgemeines zum Markt

Euch fällt sicherlich auf, dass ich 2018 viele Verkäufe ohne großen Gewinn getätigt habe. Dies liegt, wie bereits erwähnt, daran, dass sich letztes Jahr meine Value-Anlagestrategie enorm weiterentwickelt hat. Insbesondere in Sachen Unternehmensbewertung habe ich mich stark verbessert. Nach meinen Neubewertungen war ich mir auch nicht zu schade mit Verlust zu verkaufen, wie bei Starbucks und Roche geschehen. Hierbei ist es wichtig psychologisch so stark zu sein, eine Verkaufsentscheidung ausschließlich auf Grundlage seiner Unternehmensbewertung zu fällen und unabhängig von seinem Einstiegskurs, denn die Aktie kennt diesen sicherlich nicht.

In meinem letztjährigen Jahresbericht bin ich sehr skeptisch auf Kryptowährungen eingegangen. An meiner Einstellung hat sich nichts geändert und die Kursentwicklung im Jahr 2018 war auch alles andere als berauschend in diesem Bereich. Ich bleibe auf jeden Fall weiterhin bei meinen Unternehmensanteilen und freue mich auf das Jahr 2019.


Performancevergleich

Jahr  S&P 500 Euro Stoxx 50 DAX Mein Portfolio
2016 (ab 22. Februar)  15,08 % 12,15 %  19,92 %  27,33 %
2017  19,42 % 6,49 %  12,51 %  11,40 %
2018 -6,24 % -14,34 % -18,26 % -17,09 %
Gesamt seit 22.02.2016  28,85 % 2,30 %  10,29 % 17,59 %

Hinweis: Transaktionskosten, Steuern und Dividenden sind bereits in der Performance meines Portfolios berücksichtigt.

Fast drei Jahre ist es inzwischen her, als die erste Unternehmensbeteiligung (Aktie) Einzug in mein Depot fand. Obwohl in der Performance meines Portfolios, im Gegensatz zu meinen Vergleichsindizes, bereits Steuern und Transaktionskosten abgezogen sind, habe ich in dieser Zeit den Euro Stoxx 50 und den DAX bei weitem übertroffen. Im Vergleich zum S&P 500 hinke ich allerdings ein ganzes Stück hinterher.

 

Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und Seriosität sind mir besonders wichtig, weshalb ich nach aktuellem Stand gerne zugebe, dass ein einfaches (aber trotzdem geniales) Investment in einen ETF auf den S&P 500 trotz hinzukommender Transaktionskosten und Steuern die bessere Wahl gewesen wäre.

 

Meine Leidenschaft und Freude am suchen und analysieren von unterbewerteten Unternehmen ist nach knapp drei Jahren allerdings weiterhin ungebrochen, weshalb ich schon gespannt bin, was die nächsten drei Jahre bringen werden.


Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Autor hält Positionen an vielen der in diesem Artikel genannten Unternehmen, die von einer etwaigen aus der Publikation resultierenden Kursentwicklung profitieren.


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